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Mit Freude und Dank schauen wir auf die vergangenen Wallfahrtstage zu „Maria im Grünen Tal“ in Retzbach zurück. Unter dem Leitwort „Damit alle eins sind wie wir!“ (Joh 17,11) haben wir uns an das 50-jährige Jubiläum als „Gebetsort für die Einheit der Christen“ erinnert und dieses Gebet Jesu auch als einen Auftrag, gerade für unsere heutige Zeit, verstehen gelernt.

Viele Gruppen und Einzelpilger sind an den Wallfahrtswochenenden angekommen.

Allein am letzten Samstag sind über 18000 km zu Fuß nach Retzbach gewallt worden, insgesamt waren es über 40000 km, einmal rund um die Welt. Diese erstaunliche Summe hat uns alle sehr überrascht und beeindruckt. Einen besonderen Höhepunkt im Bereich unserer Pfarreiengemeinschaften bedeutete die Wallfahrt aus Duttenbrunn, die sich seit 125 Jahren auf den Weg macht und in diesem Jahr auch mit zahlreichen Kindern in Retzbach angekommen ist.

Weiterhin hat uns Bischof Franz Jung aus Würzburg zum ersten Mal besucht, um den Abendgottesdienst mitder Lichterprozession im Kreis von über 800 Gästen zu feiern. Bei der anschließenden Begegnung im Kolpingheim hat er sich sehr dankbar und froh über das lebendige und glaubensstarke Wallfahrtserlebnis geäußert.

Überhaupt haben sich die RetzbacherInnen auch in diesem Jahr wieder als perfekte und sehr engagierte GastgeberInnen erwiesen. Neben den Beherbergungen in den Privatquartieren und den Bewirtungen im Kolpingheim, im Monsignore-Postler-Haus und auf der Benediktushöhe waren es viele musikalische Beiträge zu den Gottesdiensten, die Minstranten- und Küsterdienste, das Tragen und die Fackelbegleitung unserer Muttergottesstatue, die Einsätze im Wachshäuschen und bei den Messbestellungen, aber auch das Herrichten des Freialtares, das Aufstellen der Bänke und vieles mehr.

Für all das sagen wir im Namen aller WallfahrerInnen und des Seelsorgeteams ein aufrichtiges „Dankeschön“ und „Vergelt's Gott!“. Wir hoffen und wünschen, dass dieser gemeinsam geleistete Einsatz und die vielen wertvollen Begegnungen auch einen kleinen Beitrag zur „Einheit der Christen und der ganzen Welt“ darstellen.

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