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„Kraft macht keinen Lärm.

Sie ist einfach da und wirkt.“

Albert Schweitzer

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Bild: H. Martin

Manchmal spiegelt sich in meinem Verhalten meine Seele wieder – bruchstückhaft und verschwommen.

Klara, 1194 in Assisi geboren, ließ sich vom Armutsideal des hl. Franziskus begeistern, als sie ihm mit achtzehn Jahren begegnete. Am Palmsonntag 1212 erhielt sie von Franziskus im Portiuncula-Kirchlein das raue Bußkleid und legte die Ordensgelübde ab. Die Familie, vor allem der Vater, widersetzte sich heftig, gab aber schließlich nach. Später folgten zwei ihrer Schwestern und nach dem Tod des Vaters auch ihre Mutter Klaras Beispiel. Franziskus erwarb für sie das Klösterchen San Damiano; hier fanden die ersten „Klarissen“ ihre Heimat. Sie lebten in großer Strenge und äußerster Armut. Klara überlebte Franziskus um 27 Jahre. Sie hatte viele Prüfungen, vor allem ein schmerzliches Siechtum, zu erleiden, war aber immer fröhlich. Und fröhlich starb sie am 11. August 1253.

(Quelle: Schott, Erzabtei-Beuron)

Ausmalbilderaktion der Livestreams

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Schrifttexte: 1 Kön 19,9-13; Röm 9, 1-5; M7 14,22-33

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Bild: pfarrbriefservice

Ein Boot auf dem See Gennesaret.
Diese Boote wurde nach einem Modell gebaut, das aus der Zeit von Jesus stammt. Vor einige Jahrzehnten wurde es durch Zufall entdeckt. 

 

Wer heute ins Heilige Land reist, fährt meistens mit solch einem Boot über den See. Einmal bekamen wir die plötzlichen Stürme, die da auftreten können, zu spüren und wir wurden ganz kräftig geschaukelt.
Auch Wellen schlugen ins Boot.

Die Jünger haben das öfters erfahren und jede und jeder von uns kann erzählen, welche „Wellen“ heute in das „Boot unseres Lebens“ schlagen.

„Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht.“ (Mt 14,27).

Dieses Wort Jesu gilt auch uns heute. Sich nicht von „Wellen“ Angst machen lassen. Auf SEIN Dasein im Boot unseres Lebens vertauen. Nur wer vertraut, kann die Segel setzen, das Leben wagen.

Mit den Fischern in der Bretagne können wir beten:

„Herr, gib acht auf uns, denn das Meer ist so groß und unser Boot ist so klein.“

 

Albin Krämer

„Altargestaltung des Kinderkirche-Teams Retzbach“

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„Solange man noch Neugierde in sich hat und staunen kann,

ist das Alter egal.“

Hilde Domin

so wird gerne der Pilgerweg nach Santiago de Compostela genannt. Mit Rom und Jerusalem gehört Santiago zu den bedeutendsten Wallfahrtsorten der Christenheit. Seit dem Mittelalter sind Menschen unterwegs zum Grab des Heiligen Jakob. Was fasziniert dabei?
„Ich bin dann mal weg“ - so nennt Harpe Kerkeling sein Buch, in dem er von seiner Reise im Jahre 2001 erzählt, das inzwischen auch verfilmt wurde. Menschen sehnen sich nach einer Auszeit, um zu sich selbst zu finden, um neu den „roten Faden Sinn“ in ihrem Leben wieder zu spüren, um zu entdecken: wer bin ich? und: was will ich mit meinem Leben? Dabei taucht dann plötzlich die Frage nach Gott auf: wer trägt mich? Was hält mich? Wofür lohnt es sich zu leben? Woher komme ich und wohin gehe ich? Am 25. Juli feiern wir da Fest des Heiligen Jakobus, der als einer der engen Freunde Jesu gilt. Aus der Freundschaft mit Jesus ist er seinen Lebensweg gegangen - letztlich bis ans „Ende der Welt“, so wird das Kap bei Santiago genannt.

Aus der Freundschaft mit Jesus den eigenen Weg gehen und darauf vertrauen, dass meine Sehnsucht nach Leben nicht ins Leere läuft, sondern von Jesus wahrgenommen wird und in ihm eine Antwort findet - dazu macht uns der Heilige Jakobus Mut.

Schöne Ferien und einen erholsamen Urlaub.

Albin Krämer
Leiter der Pfarreiengemeinschaft der Frankenapostel und Retztal

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Ab August können in und um die Wallfahrtskirche Impuls-Stationen besucht werden, die zur „Einzel-Wallfahrt“ einladen.

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Wir hören: Jes 55,1-3 / Röm 8,35.37-39 / Mt 14,13-21

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pfarrbriefservice.de / Martin Manigatterer

 

„Er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis,
brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt.“

(Jesus in Mt 14,19f)

Das Problem des Hungers ist nicht nur ein Problem der Produktion. Es ist zuerst eine Frage des Austeilens: nicht nur Überflüssiges oder Allgemeines verteilen, sondern Eigenes und für mich selbst Notwendiges hergeben.
Jesus hat seine Jünger nicht den Zauberspruch gelehrt, Brot zu vermehren. Aber er hat sie gelehrt, dankbar zu sein für das, was da ist, zu teilen und weiter zu geben.
Diese Geste ist uns heilig und darf nie aufhören.

Einen schönen Sonntag wünscht
Vikar Thomas Wollbeck

Vielleicht interessiert dich auch im Gotteslob Lied Nr. 470: „Wenn das Brot, das wir teilen als Rose blüht ...“

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