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 Der Musikverein Retzstadt wünscht eine frohe und gesunde Osterzeit

erstkom2020

„Bei verschlossenen Türen“ haben sie sich versammelt….. Hatten sie Angst? Waren sie unsicher? Warum verschließen sie die Türen? Warum tun wir es?
Kirche geht anders - nicht die Türen verschließen, sondern aus der Zusage Jesu leben: „Friede sei mit euch!“ Dieser Gruß, dieses Gabe des Friedens, ist Aufgabe für uns Christinnen und Christen heute, wenn wir SEINE Kirche sind: Friede den Suchenden, Frieden den Zweifelnden, Friede den im Herzen Verletzten, Friede denen, die an den Rand gedrängt werden, abgesondert, ausgeschlossen…..
Der Gruß des Friedens ist der Gruß des Auferstandenen! 

„Am ersten Tag der Woche“ haben sie sich damals getroffen, der Sonntag, der Tag der Auferstehung. Aus der Auferstehung und mit dem Auferstandenen dürfen wir leben.
Wir feiern den Weißen Sonntag. Er hat seinen Namen davon, dass die in der Osternacht Getauften bis zu diesem Sonntag ihr weißes Gewand bei den Gebeten und Gottesdiensten getragen haben - zur Erinnerung: Christus haben wir als „Gewand angezogen“ (Gal 3,27) d.h. aus dem Geist Jesu wollen wir leben, Menschen des Friedens sein, Türöffner und Brückenbauer.
Der Fisch - Erkennungszeichen der Christinnen und Christen, denn im Griechischen sind die Buchstaben FISCH die Hoheitstitel für Jesus Christus, er ist der Retter, der Sohn Gottes - aus seinem Frieden dürfen wir leben - warum also verschließen wir die Türen?!

Albin Krämer

ostern2021 4 4

Schrifttexte: Mk 16,1-7 - Joh 20,1-18 - Lk 24,13-35

schmetterlingostern

„Halte mich nicht fest.“
(Jesus zu Maria aus Magdala in Joh 20,17)

Hattest Du schon einmal einen Schmetterling auf der Hand sitzen? Das ist ein heiliger Moment und plötzlich umfängt Dich alle Zärtlichkeit der Welt. Sie bleibt nicht nur auf Deinen Händen, sondern dringt für einen Augenblick bis in Dein Herz und erfüllt dich mit Freude und Glück. So mag es auch Maria aus Magdala empfunden haben, als sie am Ostermorgen ihre Tränen in das leere Grab vergossen hat. Langsam wandte sie sich um zu dem vermeintlichen Gärtner, der ihren Namen kannte. Aber erst als sie sich ganz umgedreht hatte, nachdem sie ihre verweinten Augen geöffnet hatte, da hat sie ihn erkannt als ihren geliebten „Rabbuni“. Wie der Schmetterling bittet er sie: „Halte mich nicht fest.“ Das haben wir schon als Kinder gelernt, dass er dann seine bunten Schuppen und seine Fähigkeit zum Fliegen verliert. Wir können das (neue) Leben in dieser Welt nicht festhalten. aber wir können seine Freude und sein Glück ganz tief in unser Herz einlassen.

In diesem Sinn wünsche ich euch allen ein frohes und glückliches Ostern 2021,
Vikar Thomas Wollbeck

Siehe auch im Gotteslob: 383_Ich lobe meinen Gott ...

Einladung zum Familiengebet am Ostersonntag, 04.04 ab 09:30 Uhr

famgeb
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kreuzweg21

Kreuzweg Retzstadt, renoviert 2011, Fotos, Film und Musik: Reinhold Meurer
Für Englischhorn (oder Alt-Instrument in tief F) und Orgel
Kreuzweg Retzstadt -Fotos: Reinhold Meurer

kar2021 4 2

karwoche21

Meditationen in Bild und Ton über gregorianische Melodien
Komp. Reinhold Meurer
Ernst-Martin Eras, Englischhorn

kar2021 1 4

Einladung zum Familiengebet am Karfreitag, 02.04. ab 09:30 Uhr

famgeb
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palm2021 3 28

jerusalem

„Singt dem König Freudenpsalmen.. ….. Sieh, Jersualem dein König….. dessen Ruhm sollt ihr vermehren, da ER EUCH den FRIEDEN bringt.“ Gl 280

JERUSALEM - Stadt des Friedens und doch in sich zerrissen: Juden - Muslime - viele christliche Gemeinschaften - viele Meinungen, unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen stoßen aufeinander.

Steine fliegen, Kugeln fallen - wird dadurch die Sehnsucht nach Frieden erstickt?

JERUSALEM - ein Bild für unser Leben: zerrissen und auf der Suche.

JERSUALEM - ein Bild für unsere Kirche: erschreckend, viele sind mehr als enttäuscht und trotzdem der Auftrag: Frohe Botschaft zu verkünden. Geht das?

Am Palmsonntag zieht Jesus in Jerusalem ein - nicht als einer, der die Stadt besetzt und die Bewohner unterdrückt. Er kommt als Bote des Friedens, er wäscht den anderen nicht den Kopf, sondern die Füße, er lässt sich aufs Kreuz legen, leidet unter Verrat und Spott - er stirbt einsam und verlassen und in seinem letzten Schrei „riss der Vorhang im Tempels von oben bis unten“ (Mk 15,38) - der Vorhang, der Gott vom Menschen trennt. Gott lässt sich nicht mehr vom Menschen trennen. Ein neuer Morgen beginnt. Die Botschaft des Friedens lässt sich nicht verdunkeln. Sie findet ihren Weg. Die Sehnsucht nach Frieden findet Antwort. „Suchen und Fragen…..“ es lohnt sich.

Aller Zerrissenheit zum Trotz!
SCHALOM!

Albin Krämer

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