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fisch

Fischer waren die Freunde von Jesus. Sie lebten und arbeiteten am See Gennesaret. Nach dem Tod Jesu gingen sie wieder in ihren alten Alltag zurück und fuhren auf den See zum Fischen. Doch ohne Ergebnis, ohne Erfolg. Da begegnen sie Jesus, erkennen ihn aber nicht. Und er schickt sie wieder los: schaut noch mal hin, werft die Netze nochmal aus, betrachte das Ganze mal von einem anderen Blickwinkel…
Toll, wenn auch wir so ermutigt werden. Und 153 große Fische fangen sie. Das war total überraschend. Sie entdecken ein kleines Lagerfeuer. Jesus hat für sie quasi schon gegrillt: Fisch und Brot.

Für die ersten Christen wurde das Zeichen des Fisches zu einem geheimen Erkennungszeichen, denn Christ sein war verboten. Wo das Zeichen des Fisches zu sehen war, da wussten Christen: das sind unsere Freunde - Freundinnen und Freunde von Jesus Christus. Viele haben damals Griechisch gesprochen, damals eine Weltsprache. Und da heißt Fisch: ICHTHYS. Und die einzelnen Buchstaben waren Zeichen für Jesus:
I = Jesus / CH = Christus / TH = Gottes / Y = Sohn / S = Retter.

Auf dem Bild sind kleine grüne Fische.
Du findest sie am Sonntag in einem kleinen Korb in der Pfarrkirche. Gerne kannst Du Dir einen dieser Fische holen, denn
Du bist ein Freund, eine Freundin von Jesus.

Herzliche Grüße

Albin Krämer
Pfarrer

ofeuerFamilie beim Osterfeuer 2020, Foto: Ursula Reuchlein

Eine Ostererfahrung:

 „Als sie an Land gingen, sahen sie am Boden ein Kohlenfeuer und darauf Fisch und Brot liegen. Jesus sagte zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr gerade gefangen habt!……..Kommt her und esst“

Der ganze Text steht bei Joh 21, 1 - 14

Ostererfahrungen: 

- Ich mach was, ich handle,

   ich bleibe nicht hilflos stehen.

- Ich schau noch mal hin,

  werfe die Netze noch mal aus!

- Ich habe den Mut, die Perspektive zu wechseln.

- Ich darf mich einladen lassen: Kommt her und esst!

- Ich nehme mir Zeit, mich wieder zu stärken.

- ………………

Wann hast Du das schon erlebt?

Mitten im Alltag begegnet Dir der Auferstandene!

Guter Gott, 

wir vertrauen dir alle Menschen an ....

prayer 

Quelle Fotos: Pfarrbriefservice

Menschen
die aus der Hoffnung leben
sehen weiter

Menschen
die aus der Liebe leben
sehen tiefer

Menschen
die aus dem Glauben leben
sehen alles
in einem anderen Licht

von: Lothar Zenetti

Hier ein paar schöne Eindrücke zur Kinderkirche an Ostern 

Wir freuen uns auf die nächsten Termine
https://pg-retztal.de/gruppen-einrichtungen#kinderkirche

JESUS CHRISTUS:

„Ich war einsam …
… und Ihr habt mich angerufen.

Ich konnte nicht zum Einkaufen …
... und Ihr seid für mich gegangen.

Ich konnte keinen Besuch empfangen im Altenheim …
… und Ihr habt mir eine Karte geschrieben.

Ich hatte Angst …
… und Ihr habt mir Mut und Hoffnung geschenkt.“

VON DIAKON PETER HARTLAUB

… das die Jünger,

die nach der Kreuzigung Jesu alle enttäuscht und hoffnungslos waren,

total fasziniert und begeistert hat.

Nach dem Tod Jesu am Kreuz war für die Jünger alles aus und vorbei.

Keine Hoffnung, keine Kraft, keine Wunder mehr!

Alles umsonst! Alles verloren!

Irgendetwas muss da also passiert sein, das die Jünger total verändert hat,

etwas, was ihre Einstellung zu dem, was geschehen war, vollkommen über Bord geworfen hat.

Jesus ist auferstanden!

Undenkbar! Unvorstellbar!

Plötzlich sehen die Jünger Dinge klar, die vorher verborgen waren.

Es muss vollkommen beeindruckend gewesen sein,

denn die Jünger verlassen ihr gewohntes Umfeld und gehen in alle Welt hinaus:

sie missionieren und predigen – auch wenn sie selbst dafür den Tod erleiden müssen.

Sie gründen die Kirche mit ihrer endlosen Begeisterung,

eine Kirche, die bis heute lebt – auf dem gesamten Erdenkreis.

 

Wenn mir vor zwei Monaten jemand erzählt hätte,

dass dieses Jahr viele berühmte Groß- und Sportveranstaltungen ausfallen werden,

dass es in der Kirche keine Ostergottesdienste für die Gläubigen geben werde,

dass die Schule ausfällt,

dass viele Betriebe geschlossen werden,

und dass der ganze Reiseverkehr zusammen bricht und vieles mehr,

- nie hätte ich das geglaubt:

Undenkbar! Unvorstellbar!

Heute sehe ich das anders – heute weiß ich – zumindest in dieser Hinsicht – mehr.

 

Manchmal passieren Dinge,

die alles verändern,

nach denen nichts mehr so ist wie vorher.

Manchmal machen wir Erfahrungen, die uns selbst verändern.

Ostern hat die Jünger so verändert, dass sie den Auferstandenen erkannt haben

und sie dazu begeistert hat sein Reich zu verkünden.

Ich wünsche uns allen,

dass unsere heutige Situation uns Menschen so verändert,

das wir das Wesentliche in unserem Leben erkennen

und uns dann daran ausrichten

um diese Welt ein Stück zu verbessern und lebenswerter zu machen!

 

(Barbara Stockmann)

osterkerze
Die Osterkerzen aus den beiden Pfarreiengemeinschaftenin der Feier der gemeinsamen Osternacht

Osterkerze

Jesus lebt

HEUTE in unserer Mitte

ER vertreibt das Dunkel der Angst
wir halten zusammen
sind füreinander da
teilen das Brot da wo wir leben

HALLELUJA!
Die Liebe siegt

Ach, wie sehr würde ich mich freuen,
wenn mich endlich mal einer schubsen würde
und dazu sagt:
„Hey, das war doch alles gar nicht echt!
Das hast du nur geträumt!
Das stimmt doch alles gar nicht!
April, April!“
Aber irgendwie scheint das nicht zu klappen.
Jeden Morgen wache ich auf
und merke,
dass unsere ganze Situation kein Traum war,
sondern Wirklichkeit ist!
Solche Situationen gibt es öfter im Leben:
Wenn sich das Leben plötzlich
in eine vollkommen unvorhersehbare Richtung weiter entwickelt.
Nicht immer sind das schlechte Situationen:
Aber meistens sind es extreme Momente: extrem gut oder schlecht:
Geburt oder Tod,
verlieben oder trennen,
Streit oder Versöhnung,
ein neuer Beruf oder Arbeitslosigkeit,
Krankheit oder neue Perspektiven:
Guter Gott,
du bist der Weg, die Wahrheit und das Leben!
Führe mich durch mein Leben:
Nimm mich an deiner Hand,
und halte mich,
wenn ich selbst nicht mehr weiter weiß
und keine Kraft mehr spüre.
Zeige mir den Weg,
der mich in eine gute Zukunft führt.
Amen.

 

(Barbara Stockmann)

V/A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Ja, Mutter Gottes, zu dir kommen wir in diesem Notstand und der plötzlich so veränderten Zeit unserer Tage

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Dich, Maria, du Hilfe der Christen und Heil der Kranken, du Trösterin der Betrübten und Bedrückten, der Leidtragenden und Leidgeprüften, der Tapferen und Schwachen, rufen wir an.

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V In dieser schweren Krise mit all den unabsehbaren Folgen, mit all den Ängsten und Schrecken, den bangen Fragen und Sorgen

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Den am stärksten betroffenen Ländern wie Italien, Frankreich, Spanien, im Iran und auch bei uns und überall auf dieser unserer einen Erde

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V In den Senioren- und Pflegeheimen, in den Krankenhäusern mit all den vielen Menschen, die dort ihren Dienst für die Hilfsbedürftigen tun

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Den Pflegekräften und Ärzten, die bis an die Grenzen der Belastbarkeit gefordert sind und mit diese Extremsituation Tag und Nacht kämpfen

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V In den Familien, in denen jemand am Corona Virus erkrankt ist, in der Quarantäne mit all ihren Belastungen und Auswirkungen

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Den Schwerstkranken und Sterbenden, den bereits Verstorbenen auf ihrem Weg in die ewige Heimat

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Allen Hinterbliebenen und Trauernden, auf ihren schweren Wegen mit und in der Trauer in diesen unseren Tagen

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Allen, die im öffentlichen Leben stehen, den Kassiererinnen in den Supermärkten, den Polizisten, den Busfahrern und Schaffnern in den Zügen

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Überall dort, wo viele im Stillen und Verborgenen ihre Zuflucht zum Gebet nehmen und alles vor Gott tragen und ihm anvertrauen

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V All denen, die nur schimpfen und Schuldige suchen und Sündenböcke jagen, ohne selbstkritisch bei sich selbst anzufangen mit der Umkehr

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Du kennst und siehst die vielfach verborgenen und versteckten Ängste und Sorgen, all das, was uns derzeit schwer auf der Seele lastet

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

V Wir vertrauen fest darauf, dass du hilfst, wann und wie auch immer.
Lehre uns weiterhin inständig und beharrlich zu beten und zu flehen.
Lehre uns den langen Atem der Geduld und die Bereitschaft, das Kreuz täglich neu auf uns zu nehmen und deinem Sohn auf seinem Leidensweg zu folgen.

A Hilf Maria, es ist Zeit, Mutter der Barmherzigkeit

Segne du Maria, alle, die wir dir ans Herz legen und empfehlen, wir stellen sie unter deinen Schutzmantel und beten gemeinsam

Unter deinen Schutz und Schirm...

 

Paul Weismantel

20200409 101940Zum Presseartikel 

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