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Menschen

die aus der Hoffnung leben

sehen weiter

Menschen

die aus der Liebe leben

sehen tiefer

Menschen

die aus dem Glauben leben

sehen alles

in einem anderen Licht

 Lothar Zenetti

Im frühen Christentum feierten die Christen ihre Gottesdienste in Privathäusern. Aufgrund der aktuellen Situation kann das auch für uns eine Möglichkeit sein, dass wir mit denen zusammen feiern und inne halten, mit denen wir zusammen wohnen.

Vorbereitung:

  • evtl. Musikinstrumente und Liederbücher vorbereiten und Lieder auswählen 
  • evtl. ein passendes Lied vom CD/MP3-Player zum Abspielen vorbereiten.
  • (Kinder-) Bibel für die Bibelstelle des jeweiligen Tages oder den Text von entsprechendem Link bereitlegen.
  • Kerze(n) anzünden
Beginn mit dem gemeinsamen Kreuzzeichen:

Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Evtl. ein gemeinsames Lied singen oder Anhören

Einstieg:

Als Familie (Wohngemeinschaft) leben wir hier täglich miteinander:

wir teilen unsere Freuden und Sorgen, das Lustige und das Traurige.

Doch jeder von uns trägt andere Gedanken in seinem Herzen.

Deshalb wollen wir das, was uns persönlich bewegt, nun auch miteinander teilen:

VARIANTE 1:

<< reihum sagt jeder ein paar Sätze:

wie es ihm gerade geht / was ihn heute gefreut oder geärgert hat /

wovor er sich fürchtet oder worauf der sich freut / was ihm besonders wichtig ist >>

VARIANTE 2:

<< reihum überlegt jeder, was ihm heute wichtig ist und sagt dann einen Satz:

Gott, ich danke dir für …

Gott, ich bitte dich … >>

Gebet:

Jetzt wollen wir miteinander beten und alles zu Gott hintragen, was uns bewegt:

Guter Gott, du begleitest uns auf dem Weg unseres Lebens, egal, ob er steinig ist oder weich.

Du kennst uns und weißt, wie wir uns fühlen und wonach wir uns sehnen.

Hilf uns, dass auch wir uns in unsere Mitmenschen hineinversetzen können und versuchen ihre Standpunkte und Gedanken zu verstehen, denn du bist ein Gott, der alle Menschen liebt so wie sie sind. Wir danken dir, dass du uns so unterschiedlich und wunderbar geschaffen hast. Amen.

Bibelstelle des Tages:
https://erzabtei-beuron.de/schott/schott_anz/index.html

Evtl. kurzer Austausch über die gelesene Stelle

Evtl. ein gemeinsames Lied singen oder Anhören

Vater Unser

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden. Unser tägliches Brot gib uns heute. Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen. Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Ave Maria

Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade, der Herr ist mit dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen, und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus. Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Amen.

Segen

Vater im Himmel, segne unsere Gemeinschaft und segne die vielen anderen Menschen da draußen. Sei bei denen, die krank sind und bei denen, die helfen.

So segne uns Gott, der Vater, der Sohn und der Hl. Geist. Amen.

<< Dazu zeichnen sich alle gegenseitig ein Kreuz auf Stirn und sprechen sich Gottes Liebe zu >>

Evtl. ein gemeinsames Lied singen oder Anhören



Falls sie den Text downloaden wollen, gelangen sie hier zu pdf Version.


(Barbara Stockmann)

antbay

Herr Jesus, du bist die Hoffnung in Not und Leid.

Du bist das Licht in Tod und Streit.

Du bist Stärke, bist Brot, bist Freude.

HERR, ERBARME DICH!

 

Aus dem heiligen Evanglium nach Johannes:

In jener Zeit sah Jesus unterwegs einen Mann,

der seit seiner Geburt blind war. Jesus spuckte auf die Erde; dann machte er mit dem Speichel einen Teig,

strich ihn dem Blinden auf die Augen und sagte zu ihm: Geh und wasch dich in dem Teich Schilóach!

Das heißt übersetzt: der Gesandte.

Der Mann ging und wusch sich.

Und als er zurückkam, konnte er sehen…….

Unter  Joh 9, 1-38 finden Sie den weiteren Text

 

Mit den Augen des Herzens sehen

Ein Missionar suchte monatelang nach einem Wort für „Glaube“ in der Papuasprache.

Eines Tages kommt ein Eingeborener zu ihm und sagt: „Du erzählst uns von Jesus und sagst,

er sei für uns gekreuzigt und auferstanden. Hast du Jesus gesehen?“

„Nein.“

„Bestimmt aber dein Großvater!“

„Auch nicht.“

„Dann lebt Jesus gar nicht in deiner Heimat! Woher weißt du dann, dass Jesus lebt?“

 

Unterdessen hatte sich eine Wolke vor die Sonne geschoben. „Siehst du die Sonne?“ fragte der

Missionar. Der Mann schüttelte den Kopf.

„So ist es auch mit Jesus. Die Sonne scheint, auch wenn du sie nicht siehst. Ich sehe Jesus nicht

und weiß doch, dass er lebt!“

Der Mann dachte lange nach, dann sagte er:

„Ich verstehe dich. Dein Auge hat Jesus nicht gesehen, aber dein Herz kennt ihn. Mit dem Herzen

hast du Jesus gesehen!“

Nun hatte der Missionar das Wort für „Glauben“ gefunden:
„Jesus mit dem Herzen sehen.“

Axel Kühner

aufbruch
aus: Aufbruch für die Seele, Der Kalender für die Fasten- und Osterzeit 2020, St. Benno Verlag, Leipzig

Ermutigung

Denkt an eure Nachbarn!

 

Öffnet die Augen

für euer Umfeld!

  

Aber bleibt

so weit es geht zu Hause!!!

Impuls 2020 3 19 Livestream

>> Zum Youtube Channel

 

kerze
Bild: Martin Manigatterer; In: Pfarrbriefservice.de

Liebe Mitglieder und Freunde unserer Pfarrgemeinden,

nachdem das gesellschaftliche Leben fast völlig zum Erliegen gekommen ist und auch die Kirchengemeinden bis zum 19.04.20 ihre Aktivitäten und gemeinsamen Gottesdienste aussetzen, möchte ich Uns ermutigen, Uns gegenseitig zu bestärken und zu unterstützen.

Ich lade ein, dass Wir alle, solange die Corona-Krise anhält, zwischen 19:00 Uhr und 20:00 Uhr, am Sonntag Abend innehalten und eine Kerze anzünden.

Jede/jeder könnte liebevoll auf seinen/ihren Tag schauen und ihn Gott anvertrauen:

  • Ich danke für alles, was ich an kleinen Dingen schönes an diesem Tag erlebt habe…
  • Ich trage vor Gott meine Sorgen, Nöte, Ängste, Bitten…
  • Ich vertraue darauf, dass Gott all meine Wege mit geht ….

Wenn es für Mich passt, kann ich dies auch mit dem folgenden Gebet, der Netzgemeinde_dazwischen tun:

Im Dazwischen unserer Unsicherheit:

sei da.

In den Freiräumen unserer Wochen:

weite unseren Blick.

Zwischen den Zeilen der vielen Nachrichten

sprich dein Wort: „Ich bin bei Dir, alle Tage.!

In den Leerstellen unserer Fragen,

beruhige uns.

In den Abständen zwischen den

Mitmenschen lass Rosen blühen.

Amen

 

Lassen Wir uns nicht anstecken von Panikkäufen etc. und behalten wir das Herz auf dem rechten Fleck.
Helfen Wir an dem Platz wo es möglich und nötig ist.

Gottes reicher Segen sei mit Euch!

Es grüßt ganz herzlich

Für das Pastoralteam

Martina Röthlein

Gemeindereferentin in den Pfarreiengemeinschaften Frankenapostel&Retztal

Beten wir für alle Menschen, die am Corona-Virus erkrankt sind,
für alle, die Angst haben vor einer Infektion,
für alle, die sich nicht frei bewegen können,
für die Ärztinnen und Pfleger, die sich um die Kranken kümmern,
für die Forschenden, die nach Schutz und Heilmittel suchen,
dass Gott unserer Welt in dieser Krise seinen Segen erhalte.

(Stilles Gebet)

Allmächtiger Gott, du bist uns Zuflucht und Stärke,
viele Generationen vor uns haben dich als mächtig erfahren,
als Helfer in allen Nöten.
Steh allen bei, die von dieser Krise betroffen sind,
und stärke in uns den Glauben, dass du dich um jede und jeden von uns sorgst.
Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
Amen.

© Martin Conrad, Liturgisches Institut der deutschsprachigen Schweiz

Aktuelle Informationen zum kirchlichen Leben in den Pfarreiengemeinschaften der Frankenapostel (Zellingen, Himmelstadt, Duttenbrunn) und Retztal (Retzbach, Retzstadt)

Wegen der derzeitigen Corona-Pandemie entfallen auf Anweisung des Bischofs von Würzburg alle gemeinschaftlichen Gottesdienste und Gebete wie Rosenkranz, Kreuzweg, Andachten etc. in den Kirchen sowie alle gemeindlichen Veranstaltungen und Gremiensitzungen vorerst bis mindestens 19. April 2020. Einzig Beerdigungen im engsten Kreis direkt auf dem Friedhof können während dieser Zeit stattfinden. Die Kirchen bleiben für das persönliche Gebet zu den bekannten Zeiten geöffnet. Impulse und Gebetsvorschläge liegen dort aus.


Die Pfarrbüros in diesen Gemeinden sind während dieser Zeit für den Publikumsverkehr geschlossen, aber telefonisch während der bekannten Öffnungszeiten oder per E-mail erreichbar:

Zellingen und Duttenbrunn: 09364 / 9974; Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Himmelstadt: 09364 / 811481; Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Retzbach: 09364 / 9930; Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Retzstadt: 09364 / 814371; Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Die Seelsorgerinnen und Seelsorger sind ebenso über diese Nummern zu erreichen.

 

An den Sonntagen wird aus der Pfarrkirche Retzbach um 10.30 Uhr ein Gottesdienst im Internet gestreamt. > https://www.youtube.com/channel/UC0KsnoehC2npgrTpHNt75Vg
Die Übertragung beginnt jeweils um 10.20 Uhr.
Die Zeiten der Gottesdienstübertragung ab Palmsonntag werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Ebenso verweisen wir auf die täglich durch das Bistum Würzburg gestreamten Gottesdienste im Internet (www.bistum-wuerzburg.de).

Werfen Sie auch einen Bilck in unsere "Impulse für diese Zeit".

Alle für diesen Zeitraum geplanten Taufen müssen verschoben werden. Das zuständige Pfarrbüro setzt sich mit den betroffenen Taufeltern in Verbindung. Die Erstkommunionen müssen bislang am 19. April entfallen. Für die geplanten Erstkommunionen nach dem 20. April erwarten wir eine Entscheidung bis zum 29. März. Mit den Eltern wird jeweils nach anderen Lösungen gesucht werden. Die Betroffenen werden gebeten, auf Informationen durch die Pfarrbüros zu warten.

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