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Db außen
Leicht erhöht - auf dem Kirchberg eben - steht die Kirche St. Margareta in Duttenbrunn. Die erste Kirche an diesem Ort wurde um 1190 errichtet. Der alte Chorraum des ursprünglichen Gebäudes ist noch erhalten - es ist auf diesem Bild der  linke, etwas eingerückte Teil der Kirche. Die letzte Erweiterung zu diesem Bau erfolgte 1935/36.


Db innen

Am Festtag der hl. Margareta, am 20.07. wird in Duttenbrunn Pfarrfest gefeiert – egal auf welchen Wochentag das Datum fällt. Das Bild der Namenspatronin mit dem Drachen ist auf der rechten Seite im Torbogen zum Altar zu sehen.

Wir hören: Weish12,13.16-19 / Röm 8,26-27 / Mt 13,24-43

erntestrohpfarrbriefservice.de / TheDigitalArtist / Pixabay.com

„Nein, nichts ausreißen. Lasst alles wachsen bis zur Ernte.“

(Jesus in Mt 13,29 f)

Jesus erklärt den Himmel mit Gleichnissen von der Erde. Er spricht vom Wachsen und Reifen, von einem Prozess der Entwicklung. Er meint damit die Zeit, die es braucht, damit sich entfalten kann, was in einem kleinen Samen verborgen ist. Und er nennt ein Ziel, an dem es zur Vollendung kommt, die Ernte. Dann, nach einer Zeit der Ruhe, des Genießens und der Erholung, kann der Prozess von Neuem beginnen. So schließt sich ein Kreis. Gott ist geduldig und er hat große Freude daran, dies immer wieder zu erleben. Wo und wie erlebe ich diese Prozesse von Wachsen, Reifen, Ernten, Genießen in meinem Leben?

Einen schönen Sonntag wünscht Vikar Thomas Wollbeck

Vielleicht interessiert dich auch im Gotteslob Lied Nr. 411: „Erde singe, dass es klinge ...“

Überall werden derzeit Hygiene-Konzepte erstellt:

für unsere Kirchen, für Schulen, Geschäfte, Einrichtungen …

Manchmal frage ich mich,

ob ich nicht auch mal ein „Hygiene-Konzept für meine Nerven“ erstellen müsste:

  1. Mich nicht immer gleich aufregen,
  2. Mir gut überlegen mit wem ich mich auf Diskussionen einlasse
  3. … und über was ich mir so den ganzen Tag Gedanken mache
  4. Und: Wie ich einfach mal abschalte?


(Barbara Stockmann)

„Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus, da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zuhaus;“

so heißt es in einem Lied von Emanuel Geibel.

Dieses Jahr im März, April und Mai sind viele von uns wegen Corona „mit Sorgen zuhaus“ geblieben.

Jetzt im Juni und Juli geht es wieder immer mehr nach draußen.

Und für viele im August dann in die Ferien, in den Urlaub.

Doch sollte uns nicht vielleicht genau das Sorgen bereiten?

Die Sorge, dass wir die noch anhaltende Gefahr von Corona irgendwann auf die leichte Schulter nehmen …

 

(Barbara Stockmann)

Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus
In jener Zeit sprach Jesus:
Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen.
Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele.
Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.

  • Welche Last trägst du auf deinen Schultern?
  • Wo / bei wem kannst du sie ablegen?

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(Foto: Martina Röthlein)

segentogo

(Foto: Martina Röthlein)

kreuz20

Und du? Wann bist du glücklich?

 

 (Foto: Martina Röthlein)

Wir hören: Jes 55,10-11 / Röm 8,18-23 / Mt 13,1-23

erdbeer
pfarrbriefservice.de / Dr. Albrecht Garsky

„Ein (vierter) Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach.“

(Jesus in Mt 13,8)

Erdbeeren werden nicht ausgesät. Aber ihre leckeren Früchte können uns in anderer Weise ein Gleichnis sein. Die Frucht ist nämlich kein Selbstzweck. Sie will sich hergeben und verschenken, sie lädt ein zum Teilen und will für andere da sein. So vermehrt sie sich in ganz neuen Dimensionen. Wir dürfen uns beschenken lassen, um selbst Schenkende zu werden.

Einen schönen Sonntag wünscht

Vikar Thomas Wollbeck


Vielleicht interessiert dich auch im Gotteslob Lied Nr. 812: „Kleines Senfkorn Hoffnung ...“

Man müsste, sollte, hätte, könnte ...

... doch endlich mal alle honorieren, die in der letzten Zeit wegen Corona besonders stark schuften mussten ...

- die Pfleger*innen und Ärzt*innen

- die Post-Zusteller*innen

- die Mitarbeiter*innen in all den anderen systemrelevanten Berufen

- natürlich auch die Verkäufer*innen ...

Irgendjemand müsste, sollte, hätte, könnte doch irgendwann mal irgendwas tun...

Man müsste ...

Man muss ...

Ich muss ...

Ich werde ...

Ich werde beim nächsten Einkauf, der z.B. 4,89 € kostet, mit einem 5 € Schein bezahlen und sagen:

"Das stimmt so! Der Rest ist für Sie!" 

Doch in der Theorie ist das einfach:

Ich habe das praktisch mal probiert und bin an meine Grenzen gestoßen ...

Denn meistens zahle ich momentan ja mit Karte, da ist das etwas schwierig ...

Und als ich ein anderes Mal in einem Discounter "Trinkgeld" geben wollte,

da sagte mir die Verkäuferin: "Wir dürfen das nicht annehmen!"

Wie gemein ist das denn? Sie dürfen das nicht annehmen!

Ich habe es dann ein paarmal auf andere Art und Weise probiert 

und bin z.B. schnell davon gelaufen, bevor mir die Kassiererin etwas zurück geben konnte.

Aber das kann sicherlich nicht die richtige Lösung sein

um DANKE zu sagen und Berufe zu HONORIEREN!

Ich befürchte zu diesem Thema gibt es noch ganz viele offene Fragen und viel zu tun ...

Man müsste, sollte, hätte, könnte da vielleicht mal ...

Irgendjemand müsste, sollte, hätte, könnte doch da irgendwann mal irgendwas regeln :-) 

 

Barbara Stockmann

rb feier der freundschaft

rose

Vielleicht ist die Rose ja deshalb so wunderschön …

… weil jedes einzelne kleine Blatt

auf seine individuelle Art

seinen eigenen Beitrag zum „Großen Ganzen“ leistet

 

Text: Barbara Stockmann
Bild: Martin

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