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spirit21

Schrifttexte: Apg 2, 1-11 - Gal 5, 16-25 - Joh 15, 26-27; 16, 12-15

„Pfingsten ist Motivation und Kraft für eine abenteuerliche Reise: damals und heute, bis an die Grenzen der Erde.“
H.G.Gradl

Was motiviert mich für die Reise meines Lebens? Was gibt mir Kraft für meinen Alltag? Aus welchem Geist heraus packe ich die Dinge an? Mit Freude und Interesse, oder mit Langeweile und Gleichgültigkeit?

Menschen, die be-GEIST-ert sind, stecken andere an, der Funke springt über. Auf den GEIST kommt es an. Pfingsten ist das Fest der Spiritualität. Aus welchem GEIST lebe ich? Bin ich froh, freundlich und packe zu oder schlecht gelaunt, lustlos, lasse mich treiben und mir ist alles gleichgültig? Leitet mich der GEIST des Vertrauens oder der GEIST der Angst?

„Wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden,“
so beschreibt die Apostelgeschichte das Pfingstereignis. Das ist ein Abenteuer: Gott in allen Dingen zu suchen und zu entdecken, Gottes Liebe zum Leben in Wort und Tat zu verkünden - kreativ und mutig!

Albin Krämer

2021 5 Pfingsten

Für die Kinder haben wir einen besonderen Link gefunden:

Die Bibel für Kinder: Josef, erzählt von Religionslehrerin i.K. Stefanie Witte

josefyt

https://youtu.be/MNcLGG4eKK0

sofa

„Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin.“
(Jesus spricht zu Gott über seine Jünger in Joh 17,16)

Das klingt in meinen Ohren nicht gerade nach einem Kompliment. „Welt“, das ist das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. „Welt“, das sind die Realitäten, denen wir begegnen und die wir gestalten (müssen). Diese Herausforderungen zu bestehen, lässt mich „groß und stark“ sein, wie es meine Eltern mich immer wieder gelehrt haben. Alles andere ist ein bisschen welt-fremd und ver-rückt, so wie dieses Sofa am Strand. Und doch geht eine Faszination davon aus. Es lädt mich ein, Platz zu nehmen, Zeit zu haben, den Blick schweifen zu lassen auf etwas, was ich noch nicht sehe. So kann ich durch diese Welt hindurch- und über diese Welt hinausschauen. Es muss doch noch mehr geben, als nur passgenau in dieser Welt zu funktionieren.

Einen schönen Sonntag wünscht

Vikar Thomas Wollbeck

Siehe auch im Gotteslob: 490_Segne dieses Kind ...

Im Marienmonat Mai wird nicht nur die uns wohl bekannteste Heilige – Maria, Mutter Gottes – verehrt,
sondern auch eine bisher meist unbekannte frühchristliche Märtyrerin aus dem 2. Jahrhundert.

Besonders in Österreich und Ostbayern werden der Heiligen Corona, deren Gedenktag am 14. Mai begangen wird, mehrere Wallfahrten und Kirchen zugesprochen.
Die Heilige Corona gilt als Patronin des Geldes, der Fleischer und Schatzgräber.
Außerdem wird sie um Standhaftigkeit im Glauben, bei Bitten gegen Unwetter und Missernte und zur Abwendung von (Vieh-)Seuchen angerufen.

Dass nun – fast 2000 Jahre – später eine weltweite Seuche ihren Namen trägt und sie eine Patronin gegen Seuchen ist, ist vielleicht eine Ironie des Schicksals ...
... vielleicht aber auch ein Zeichen dafür, dass Gott für uns Menschen in jedem Übel ein Gehör hat, dass uns Gott in jeder Not beisteht und uns neue Wege zeigen wird!

Auf die Fürsprache der Heiligen Corona halte alle Krankheit und allen Schaden von uns fern, guter Gott!
Heilige Corona, bitte für uns!

Bleiben Sie gesund!

Ihre Barbara Stockmann, Pastoralreferentin

Ein Andenken an alle Wallfahrten und Prozessionen, die sonst immer im Marienmonat Mai durchgeführt werden.
Ein Dankeschön dazu an die Retzstadter Musikanten!

Schrifttexte: Apg 10,25-48 - 1 Joh 4,7-10 - Joh 15, 9-17

ild21

Drei Worte: Ich liebe Dich.
Wenn du sie hörst und spürst: ich bin gemeint - dann blüht dein Herz auf.
Du weißt: du bist gemeint, bist geborgen, geliebt, jemand ist da für dich! 

„Bleibt in meiner Liebe!“

So ruft uns Jesus im Evangelium zu. „Bleiben“ - verwurzelt bleiben, einen Halt immer wieder finden, um einen Ort wissen, wo ich sein darf ohne „wenn“ und „aber“ - bedingungslos bin ich geliebt, da bin ich aufgehoben mit meinem ganzen Leben, mit meiner Geschichte und allen Höhen und Tiefen, allen Wunden und Verletzungen, allen Träumen und Hoffnungen.

„Ich liebe Dich!“ Nicht immer bekommen wir es direkt so gesagt. Manchmal durch „die Blume“, in kleinen Zeichen und Gesten. Schade, wenn wir diese nicht wahrnehmen, weil wir mit vielen anderen Gedanken und Dingen gerade beschäftigt sind. Und doch leben wir davon, dass wir diese Spuren der Liebe entdecken - Spuren Gottes in unserem Leben, Spuren, die uns die Kraft geben aus der Liebe zu leben indem auch wir Liebende sind.

„Wir haben Gottes Spuren festgestellt auf unsern Menschenstraßen, Liebe und Wärme in der kalten Welt, Hoffnung, die wir fast vergaßen…“ (GL 821)

Albin Krämer

Hier ein paar schöne Eindrücke zur Kinderkirche an Ostern 

Wir freuen uns auf die nächsten Termine
https://pg-retztal.de/gruppen-einrichtungen#kinderkirche

2021 5 Himmelfahrt

20200424 161855

F - Fülle wahrnehmen
R - Ruhe genießen
Ü - Üben in Geduld
H - Hoffnung teilen
L - Liebe schenken
I - Integrität bewahren
N - Not lindern
G - Gott im eigenen Leben erkennen

 

Frühling
mild bunt
Die Natur erwacht
Lebendige Schöpfung
überall
Hoffnung


(Martina Röthlein)

 
 

kiki0521

21 05 02

„Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt.“

Noch ist es zu früh im Jahr, wenn man ernten möchte. Trotzdem ist jetzt die entscheidende Zeit. Das Abschneiden des Überflüssigen, das Niederziehen und Ausbrechen, das Düngen und Mulchen, … Vieles ist in diesen Wochen im Weinberg zu tun, damit bis zum Herbst gute Früchte reifen können. Dabei kommt es vor allem auf die Verbundenheit an. Nur wenn sie bis hinunter reicht, bis an die Wurzeln im Boden, nur dann, wenn alles gut zuammenspielt, kann der Saft einmal die Beeren füllen. Jesus weiß um all diese Sorgen und Mühen. Aber er verwendet es nicht, um den Zeigefinger zu heben; nicht, um zu warnen oder zu mahnen. Er beschreibt unser Fruchtbringen als ein Zeichen der Herrlichkeit Gottes. Gott will unser Leben, er möchte unser reiches, volles und glückliches Leben. Das wird auch ihn froh und glücklich und vielleicht sogar ein bisschen stolz machen.

Einen schönen Sonntag wünscht
Vikar Thomas Wollbeck

Siehe auch im Gotteslob: 411_Erde singe, dass es klinge ...

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