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Einladung zum Familiengebet am Karfreitag, 02.04. ab 09:30 Uhr

famgeb
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palm2021 3 28

jerusalem

„Singt dem König Freudenpsalmen.. ….. Sieh, Jersualem dein König….. dessen Ruhm sollt ihr vermehren, da ER EUCH den FRIEDEN bringt.“ Gl 280

JERUSALEM - Stadt des Friedens und doch in sich zerrissen: Juden - Muslime - viele christliche Gemeinschaften - viele Meinungen, unterschiedliche Geschichten und Erfahrungen stoßen aufeinander.

Steine fliegen, Kugeln fallen - wird dadurch die Sehnsucht nach Frieden erstickt?

JERUSALEM - ein Bild für unser Leben: zerrissen und auf der Suche.

JERSUALEM - ein Bild für unsere Kirche: erschreckend, viele sind mehr als enttäuscht und trotzdem der Auftrag: Frohe Botschaft zu verkünden. Geht das?

Am Palmsonntag zieht Jesus in Jerusalem ein - nicht als einer, der die Stadt besetzt und die Bewohner unterdrückt. Er kommt als Bote des Friedens, er wäscht den anderen nicht den Kopf, sondern die Füße, er lässt sich aufs Kreuz legen, leidet unter Verrat und Spott - er stirbt einsam und verlassen und in seinem letzten Schrei „riss der Vorhang im Tempels von oben bis unten“ (Mk 15,38) - der Vorhang, der Gott vom Menschen trennt. Gott lässt sich nicht mehr vom Menschen trennen. Ein neuer Morgen beginnt. Die Botschaft des Friedens lässt sich nicht verdunkeln. Sie findet ihren Weg. Die Sehnsucht nach Frieden findet Antwort. „Suchen und Fragen…..“ es lohnt sich.

Aller Zerrissenheit zum Trotz!
SCHALOM!

Albin Krämer

Einladung zum Familiengebet am Palmsonntag, 28.03. ab 09:30 Uhr

famgeb
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Schrifttexte: Jer 31,31-34 - Hebr 5,7-9 - Joh 12,20-33

sehen210321

„Wir möchten Jesus sehen.“
(Pilger in Jerusalem, Joh 12,21)

Jemanden sehen zu wollen, ist ein verständlicher Wunsch. Vielleicht war Jesus damals tatsächlich schon berühmt genug, dass er auch bei den Auswärtigen als Attraktion galt, die man gesehen haben muss. Meistens ist es vor allem die Neugier, die uns dabei bewegt. Aber das ist nichts Schlechtes, im Gegenteil. Alle Fortschritte und Entwicklungen der Menschheitsgeschichte sind aus dem Wunsch entstanden, „sehen zu wollen“. Jesus erzählt als Antwort die Geschichte vom Weizenkorn, das in die Erde fallen und sterben muss, ehe es Frucht bringen kann. Da geht es um ein ganz anderes „Sehen“. Es ist ein „Schauen“ und ein „Erkennen“, wenn man hinter dem äußeren Schein weiter sieht. Dann entdeckt man plötzlich den tieferen Sinn, dann offenbart sich die eigentliche Wahrheit. Antoine de SaintExupery hat dazu einmal gesagt, dass man nur mit dem Herzen wirklich gut sehen kann.

Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünscht
Vikar Thomas Wollbeck

Siehe auch im Gotteslob 210: „Das Weizenkorn muss sterben ...“

josef21 03 19

2021 3 14Fastensonntag

Schrifttexte: 2 Chr 36,14-16.19-23 - Eph 2, 4-10 - Joh 3,14-21

kreuz200314Gipfelkreuz - wenn ich es erreicht habe,
bin ich dankbar für den Ausblick,
die Weite,
die Ruhe….

der mühsame Weg liegt hinter mir

dankbar bin ich für die Wegbegleiter,
die „Schrittmacher“,
die Mut zum nächsten Schritt geben,
mich manchmal auch mitziehen

dankbar für den Weg und die Brotzeit,
die wir miteinander teilen…

gelebte Solidarität -
das Kreuz - dafür ein Zeichen. 

Das Kreuz - Zeichen der Solidarität Gottes mit uns.

Er will, dass wir den Weg zum Leben finden, mutig diesen Weg wagen.
Er geht mit.

 

Dafür steht Jesus:

„Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richtet, sondern damit die Welt durch ihn gerettet wird“ (Joh 3, 16).

Gerettet sind wir, weil wir von IHM geliebt sind - so dürfen wir aufbrechen, den Weg suchen und wagen…….einander Licht und Weite schenken…. so können wir Leben gewinnen - ewiges Leben d.h. ein Leben das bestehen kann vor uns selbst, vor dem Mitmenschen und vor Gott.

Albin Krämer

Neulich saß ich mit meinen Kindern am Küchentisch und bastelte Lose für die Fastenzeit, die ich in der Kirche als Anregung zum Nachdenken auslegen wollte.
„Fasten-Lose? Was soll das denn überhaupt sein?“, fragte mein Sohn.
„Naja, das sind Ideen für Dinge, die man in der Fastenzeit - und eigentlich auch immer - tun kann.“, antwortete ich.
„Und was kann man bei diesen Losen gewinnen?“, fragte meine Tochter und schnappte sich ein Los und las es vor: „Ich räume täglich mein Zimmer auf.“ Und sie nahm sich ein anderes Los: „Ich helfe im Haushalt, z.B. beim Spülen.“ Und ein weiteres: „Ich verzichte auf Gemotze.“
„Äh, das sind ja alles Nieten … ich dachte, dass man da auch was gewinnen kann!“
Dabei schaute mich meine Tochter entgeistert an.
„Naja, eigentlich sind diese Vorsätze ja gar keine Nieten! Eigentlich sind das ja alles Gewinne für dein Leben!“, antwortete ich. Nachdenklich ging meine Tochter in ihr Zimmer …

Mittlerweile liegen diese Lose in einem kleinen Körbchen in unseren Kirchen aus. Es gibt rosa-farbene Lose für Kinder und blaue für Erwachsene: Komm' doch auch du (Kommen doch auch Sie) in unseren Kirchen vorbei und hol dir dein (holen Sie sich Ihr) persönliches Fasten-Los ab!

Barbara Stockmann
Pastoralreferentin

tempelbauSchrifttexte: Ex 20,1-17 - 1 Kor 1,22-25 - Mk Joh 2,13-25

 „Reisst diesen Tempel nieder, in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
Er aber, Jesus, meinte den Tempel seines Leibes“
(Jesus in Joh 2,19.21)

Wir sind wahre Meister:innen im Tempelbau. Viel schneller als früher setzen wir passgenau die richtigen Steine aufeinander. Und nicht nur Kirchen richten wir auf, riesige Stadien entstehen, immer höher wachsen Wolkenkratzer in den Himmel und Einkaufszentren sind weit größer als die größten Kathedralen es jemals waren. Die Bemerkung vom „Tempel seines Leibes“ stimmt mich vor diesem Hintergrund sehr nachdenklich. Er soll wieder „aufgerichtet“ werden. Leben wir wirklich so, dass Menschen aufgerichtet werden? Müssten wir das Aufrichten der Menschen manchmal noch mehr in den Mittelpunkt rücken? Fastenzeit möchte uns auch in diesem Jahr wieder neu an dieses Ziel erinnern.

Einen gesegneten Sonntag und eine gute Woche wünscht

Vikar Thomas Wollbeck

Siehe auch im Gotteslob 266: „Bekehre uns ...“

 

Einladung zum Familiengebet am Sonntag den 07.03. ab 09:30 Uhr

famgeb
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