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Silvester

Warum gibt es eigentlich immer wieder diese „dunklen Zeiten“?

Im Jahreskreis - aber auch in unserem Leben?

Zeiten der Trauer, der Sorge, der Ratlosigkeit.

Warum könnte unser Leben denn nicht einfach immer ganz „normal“ ablaufen - ohne Probleme, ohne Leid und ohne Sorge?

Ich weiß es nicht!

Aber ich weiß, dass Jesus ausgerechnet in diese „dunkelste Zeit“ hinein geboren wird:

in diese dunkelste Zeit des Jahres und damit sinnbildlich in die größten Sorgen und schwierigsten Krisen unseres persönlichen Lebens: Jesus bringt uns das neue Licht, neue Hoffnung.
Er ist bei uns, wenn es schwer wird in unserem Leben,
wenn uns Trennung, Krankheit, Trauer, Einsamkeit, finanzielle Sorgen und andere Probleme an unsere Grenzen bringen.

Wenn ein kleines Baby geboren wird: dann startet dieses wunderbare neue Leben mit dem anstrengenden Vorgang der Geburt: mit Warten und Schmerzen, mit Hoffen und Bangen. Doch wie wunderschön ist es danach das Baby in den Händen zu halten und alles andere einfach hinter sich zu lassen.

Weihnachten erinnert uns Menschen daran, dass Gott uns durch unsere schweren Zeiten begleiten will: gerade da lässt er uns nicht alleine.

Und: er schenkt uns eine Hoffnung auf hellere und bessere Zeiten!

Viele Menschen, die schwere Zeiten durchgestanden haben,

fühlen sich danach wie selbst neu geboren und schöpfen aus dieser überstandenen Krise Kraft und Hoffnung für ihr weiteres Leben.

Im Namen des ganzen Seelsorgeteams wünschen wir Ihnen von Herzen
eine gesegnete Weihnachtszeit und ein helles, glückliches Jahr 2021.

Wir wünschen Ihnen, dass Sie immer jemanden an Ihrer Seite haben, der Sie in den Krisen ihres Lebens begleitet; jemanden, der Ihnen zur Seite steht und Sie dann nicht verlässt, wenn es am Dunkelsten wird - und, dass es da einen Gott gibt, der Sie nie verlässt, darauf können Sie bauen!

Schrifttexte: Jes 9,1-6 - Lk 2,1-14 - Joh 1, 1-18
impweihnacht„Das Volk, das in der Finsternis ging, sah ein helles Licht….“ (Jes 9,1)

„...und sie (Maria) gebar ihren Sohn...Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe...“ (Lk 2, 7)

„Und der Loges wurde Fleisch, und er zeltete unter uns…..“ (Joh 1,14)

Zitate aus der Frohen Botschaft, die wir inden Weihnachtstagen hören.
Pater Reddy hat mit seinem Bild diese Botschaft in unsere Tage geholt:
Die Finsternis, von der der Prophet Jesaja spricht, ist heute die Unsicherheit, in die uns die Pandemie geführt hat. Das Bild erinnert an Wellen - wir sind verunsichert, denn Vieles gerät ins Wanken, ist nicht mehr wie früher. Doch wo bleibt das „helle Licht“?
Was lässt mich hoffen?

Verunsichert, hin- und hergerissen, war auch das junge Paar der heiligen Nacht:
überraschend schwanger, Patchworkfamilie, kein Dach über dem Kopf und das Herz voller Fragen.

Und da kommt das Kind: der Logos, Gottes Wort wird Mensch und schlägt sein Zelt unter uns auf. Er kommt in unsere Unsicherheit, lässt sich auf alle Ungewissheiten undUngereimtheiten des Lebes ein - als hilfloses Kind mit der Botschaft: Du bist nicht allein!

Weihnachten:
Gott, du sprichst dein Wort:
Fürchte dich nicht!
Fürchtet euch nicht!
ICH BIN DA!

Da wird es hell,
die Angst vergeht,
keiner ist verlassen,
die Hoffnung keimt,
das Vertrauen wächst!
Begegne uns in deinem Wort -
und segne uns -
damit auch wir zum Segen werden!

AMEN.

Albin Krämer

2020 12 24 Weihnachten

Die meisten Ukrainer feiern Heilig Abend am 6. Januar, also am Fest der Heiligen Drei Könige nach deutschem Kalender. Die Adventszeit ist eine Fastenzeit. Der Heilige Abend am 6. Januar ist der letzte Fastentag. An diesem Tag hilft die ganze Familie bei der Zubereitung der Speisen, denn schließlich sollen am Abend der Tradition entsprechend zwölf Gerichte auf dem Tisch stehen – diese Zahl erinnert an die zwölf Apostel.

Die Geschenke bringt übrigens Väterchen Frost – und zwar bereits in der Silvesternacht. Väterchen Frost ist dem Weihnachtsmann ähnlich: Er hat einen langen, dicken weißen Bart und fährt einen von Pferden oder Rentieren gezogenen Schlitten. Gegen die Kälte trägt er auch einen Pelzmantel, aber der ist nicht rot, sondern eisgrau. Väterchen Frost hat einen Stab bei sich: Alles, was er damit berührt, gefriert. Er bringt also neben den Geschenken auch Schnee und Eis mit. Begleitet wird er von seiner Enkelin. Sie wird Schneeflöckchen oder auch Schneemädchen genannt. Es ist nämlich während der Weihnachtszeit sehr kalt und es liegt viel Schnee.

 

 

Aus Weihnachten Weltweit, der fairen Mitmachaktion für Kita und Grundschule in der Adventszeit!
Zum Mitmachen laden Sie die Hilfswerke Adveniat, Brot für die Welt, MISEREOR und das Kindermissionswerk ,Die Sternsinger' herzlich ein.

In den Tagen vor dem Weihnachtsfest gibt es in vielen Orten den typischen bolivianischen Brauch der neuntägigen „Posada“, das ist eine Prozession.
Auch werden auf vielen Plätzen in der Stadt und in den Häusern Krippen aufgebaut. Die Figuren sind häufig in selbstgebaute Landschaften eingebettet. Aus buntem Papier werden Felder, Flüsse, Berge, Wälder und Wege gebastelt, die zum Christkind führen. Auf ihnen sind Menschen und Tiere unterwegs, die mit Geschenken und Instrumenten auf dem Weg zur Krippe sind. Über der Krippe hängt der große Stern von Bethlehem, der den Figuren den Weg weist.

 

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Schrifttexte: 2 Sam 7,1-5.8b-12.14a-16 - Röm 16,25-27 - Lk 1,26-38

20201220advent

„Der HERR ist mit dir!“
(Gabriel in Lk 1,28)

Wir kennen diesen Zuspruch und hören ihn mehrfach in jedem Gottesdienst. Dieser Satz ist für mich die kürzest denkbare Zusammenfassung der Weihnachtsgeschichte. Gott hat Interesse an mir, er möchte mit mir sein. Was der Engel Gabriel damals zu Maria gesagt hat, gilt immer und überall und auch heute - für jedeN von uns. Trotz aller widrigen Umstände, trotz meiner ganz persönlichen Schwächen und Fehler. Diese Zusage bedeutet für mich Lebenskraft und Lebensfreude allem anderen Anschein zum Trotz. Wir müssen vielleicht noch oft Weihnachten feiern und wir müssen es noch oft in jedem Gottesdienst wiederholen, aber irgendwann und jedesmal ein bisschen mehr, werden wir es glauben lernen.

Einen schönen Sonntag wünscht
Vikar Thomas Wollbeck

Siehe auch im Gotteslob 233: „O Herr, wenn du kommst ...“

Wenn es in Deutschland Winter wird und der erste Schnee fällt, dann ist es in Thailand warm und sonnig. Das Weihnachtsfest, also den Geburtstag von Jesus, wird hier nicht gefeiert, weil die meisten Menschen in Thailand Buddhisten sind. Narisara, ein Mädchen aus Thailand, berichtet uns hier von einem anderen Fest , auf das sie sich immer besonders freut: Das Neujahrsfest.

Mehr Infos zu Thailand

 

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In Kuba gibt es, wie bei uns in Deutschland auch, die Tradition der Weihnachtsbäume. Während die Familien in Deutschland jedoch ihre Bäume selber schmücken und mit Kugeln und Sternen behängen, kauft man die Christbäume in Kuba bereits fertig dekoriert.

  • Weitere Infos und Ideen rund ums Weihnachtsfest auf der karibischen Insel Kuba finden Sie hier als PDF zum Herunterladen.

Mehr Infos zu Kuba

 

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Weihnachten in Tansania ist - wie bei uns in Deutschland auch - ein Familienfest. Allerdings wird die Geburt Jesu in Tansania bei 30°C gefeiert, denn an Weihnachten ist dort Hochsommer. Eine wichtige Tradition für die Menschen in dem afrikanischen Land ist es, am Weihnachtsfest neue Kleidung zu tragen. Entsprechend schenken sich die Tansanier zu Weihnachten auch ausschließlich neue Kleider.

Mehr Infos zu Tansania

 

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Schrifttexte: Jes 61,1-2a.10-11 - 1 Thess 5, 16 - 24 - Joh 1,6-8.19-28

„Er kam als Zeuge, um Zeugnis abzulegen für das Licht.“
Joh 1,7

Die Rede ist von Johannes dem Täufer - er ist eine adventliche Persönlichkeit: er weiß, worauf es in seinem Leben ankommt und er weiß, dass er hoffen darf. Johannes ist auf die Zukunft ausgerichtet. Er hängt nicht an der Vergangenheit.

Er blickt nach vorne. Er legt „Zeugnis ab für das Licht“, für den, der Licht in diese Welt und in mein Leben bringt: Jesus!

„Ich bin das Licht der Welt,“ so stellt sich Jesus selbst vor und lädt ein, ihm zu folgen, damit „wir das Licht des Lebens haben“ Joh 8,12.

Wir sind dankbar für alle „Lichtblicke“ in unserem Alltag: wo uns ein Licht aufgeht, wo es uns warm ums Herz wird, wo wir spüren, es öffnet sich eine Tür und es zeigt sich ein Weg, wo das Leben „stimmt“ und wir „stimmig sind“ mit Gott und uns.

Am Dienstag brannte in unserem Dom diese Kerze bei der Aussendung der Steuerungsgruppen in die neuen Pastoralen Räume. Sie sind beauftragt, die Entwicklung der Räume zu steuern. Für jeden Raum gab es eine kleine Kerze, die an dieser entzündet wurde.

„Zeugnis ablegen für das Licht“ - das ist unser aller Auftrag als Christinnen und Christen. Sich von Jesus, dem Licht, immer wieder entzünden lassen für das Leben - Lichtblicke im Alltag entdecken, einander „Lichtblicke“ zu schenken.

„Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt.“ (GL 219)

Albin Krämer

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Gerade in der Weihnachtszeit vermissen wir die fehlende Gemeinschaft und das Beisammensein besonders schmerzlich.
Viele Gottesdienste und Feiern müssen abgesagt oder können nur sehr bescheiden durchgeführt werden.

Aber die Krippen hoffen wir, in allen unseren Kirchen aufstellen zu können.
Wir haben deswegen einen kleinen „Krippenführer“ erstellt, der an jeder Krippe ausliegen wird. Er möchte zur persönlichen Besinnung einladen und, als Aktion für Einzelne, Hausstände, Familien, usw., zum Besuchder Krippen in den sieben Kirchen unserer Gemeinschaft einladen. Er enthält auch ein kleines Rätsel um etwas, das unbedingt zu Weihnachten gehört.
Unter den richtigen Einsendungen bis zum 10.01.21 verlosen wir einen Preis.

» Krippenweg.pdf

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