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Gestalte doch ein schönes Blumen-Mandala und lade Jesus damit zu dir nach Hause ein!

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Foto aus Himmelstadt 

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https://www.youtube.com/watch?v=WJTmR1ElE28

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Bild: Pater Reddy 2020

 

Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe,

wie ich euch auf Adlerflügel getragen

und zu mir gebracht habe.“

Exodus 19, 4

 

Vor welchen Herausforderungen stehen wir heute?

Wo ist die „Unterdrückung Ägyptens“ heute?

Was trägt und ermutigt uns, dass wir uns den Herausforderungen heute stellen?


Wo habe ich in meinem Leben erfahren, dass ich getragen bin?

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Jesus Christus, Brot des Lebens, du machst unser Leben hell

Fronleichnam in Retzstadt

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Ein ganzes Jahr habe ich in Israel verbracht. Das Studium, die Begegnung mit einer fremden Kultur, das Erkunden der heiligen Stätten, das Leben im besetzten Gebiet ... Während unserer einwöchigen Exkursion durch die Wüste Sinai sind wir todmüde nach einem langen Fußmarsch bei ein paar Beduinenzelten angekommen. Wir verstanden zwar wenig, hatten aber den Eindruck, dass wir dort sehr willkommen waren. Unser 'Beduinenguide' übersetzte das Wichtigste: Wir sollten doch bei den Beduinen übernach­ten und - wir sind am Abend zum Brotbacken und Brot essen eingeladen!

Einige Stunden später saß unsere Gruppe um die Feuers­glut. Die Beduinen kamen dazu, es wurde gesungen, mit Händen und Füßen gestikuliert ... Unser Gastgeber legte den zubereiteten Brotteig in einer großen Flade über die Feuerglut. Die Beduinen wurden ruhiger, wir spürten, dass es eine besondere Situation war. Es dauerte nicht lange, bis die erste Flade gebacken war. Es war fast eine Zeremonie, als der Beduine mit der Brotflade von einem zum anderen ging und jedem ein Stück abbrach ...

Unser 'Beduinenguide'... kommentierte dann die Zeremo­nie. Oder soll ich sagen die Liturgie? Wenn ein Beduine mit einem anderen Brot teilt, dann ist dies das höchste Zei­chen der Gastfreundschaft. Mit keinem anderen Zei­chen und mit keinem anderen Wort kann er dieses Zeichen des Brotteilens überbieten: "Du bist mein Gast, und ich werde mich ganz in deiner Nähe aufhalten. Dir kann nichts passieren, ich werde dich beschützen. Ja, wenn's drauf an­kommt, werde ich auch mein Leben einsetzen, damit es dir gut geht".

Ich weiß, dass mit dieser Geschichte nicht die Bedeutung der Eucharistie erklärt ist. Ich weiß aber genauso, dass Je­sus ein Kind dieser orientalischen Kultur war und ihm die­ses Zeichen sicher nicht fremd war ...

Aus: Gerhard Hauk, Unter Beduinen, in: Unsere Brücke 6/95

Jesus, danke, du bist nah bei mir
Ich hab dich gern, du bist mein Freund.
Ich habe Kraft mit dir.

Danke, Jesus, danke, du schenkst mir dein Licht.
Es macht mich hell, du leuchtest mir,
so fürchte ich mich nicht.

Danke, Jesus, danke, du sagst mir dein Wort.
Es zeigt mir den Weg, du gehst mit mir,
geh nicht mehr von mir fort.

Danke, Jesus, danke, du schenkst dich im Brot.
Wir werden eins, du bist in mir,
in Freud und auch in Not.

(Text von Sr. Esther Kaufmann im Familienbuch "Auf dem Weg zur Erstkommunion", S. 135)

Ein Feiertagsimpuls für Familien und Erstkommunionkinder

fronleichnam20
Feiertagsimpuls_Fronleichnam.pdf

Herausgeber: Referat Ehe- und Familienseelsorge Diözese Würzburg

Eine Kollegin erzählte mir vor kurzem, dass sie die Corona-Zeit erlebe, wie das Fahren in einer Spielstraße, in einer verkehrs-beruhigten Zone, irgendwie ausgebremst. Eben: Fahren im Schritt-Tempo! Runter vom Gas!
Ja, Wir mussten uns verabschieden von unseren Plänen, unserem gewohnten Alltags-Rhythmus in Schule und Beruf, in der Familie, im Freundeskreis ... und leben lernen mit Unsicherheit, Chaos und Zukunftsängsten. Eine Riesen-Herausforderung – oft sehr schmerzhaft! Und gleichzeitig gab es da viele kleine, kreative Schritte der Ermutigung: in der Presse, Osterbriefe für Senioren, vermehrte und intensive Telefonate, neue Formen der Verbindung über das Internet...
Nein, es kam zu keinem Stillstand – langsam im Schritt-Tempo ging es weiter. Und ich glaube es tut gut auch jetzt, die Öffnung langsam anzugehen. Nichts zu übereilen, sondern Schritt für Schritt zu überlegen, wie wir leben wollen, was uns wichtig ist, persönlich, beruflich, gesellschaftlich, kirchlich. Denn so einiges ist uns allen, glaube ich, neu bewusst geworden: wie wertvoll unsere Beziehungen sind. Die Situation unserer Pflegekräfte. Der Spagat der Eltern zwischen Beruf und Kindererziehung....

In jeder Krise steckt die Chance eines Neuanfangs, die Chance der Veränderung. Stellen wir uns der Frage: wollen wir einfach nur zurück, zu dem „alten“ Leben, zu den „alten“ Freiheiten? Ist das „Alte“ uns genug? Gibt es nicht vielleicht mehr an Leben, ganz andere Wege? „Mensch-Sein bedeutet Veränderung“. (Kardinal John Henry Newman). Darum lassen wir uns fordern von den uns auferlegten Zumutungen und im Schritt-Tempo Neues denken und wagen, miteinander und mit Gott, der uns zusagt: „ich bin mit euch alle Tage, bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).
Bleiben Sie gesund und neugierig auf das Leben!

Claudia Jung
Pastoralreferentin

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Geschichten von Jesus
- sind spannend!
- machen mir Mut!
- zeigen mir ich bin nicht allein!
- erklären mir große Worte, wie Gott und Himmelreich!
- begleiten mich mein Leben lang!
- trösten mich, wenn ich traurig bin!
- schenken mir Hoffnung!
- sind wie bunte Bilder!
- verschönern, so manche Kinderzimmertür!

Hast du auch eine Lieblingsgeschichte von Jesus?
☺ Ja, dann erzähl sie doch einfach, deinen Eltern, Kindern, Geschwistern, Freunden…oder?
? Nein, dann schnappe dir eine Bibel und schau einfach mal im Neuen Testament nach
...es lohnt sich!

Martina Röthlein

so ein Wort, das in den letzten Wochen oft zu hören war. Was ist für das Leben notwendig? Was dient der Aufrechterhaltung des Zusammenlebens?
Plötzlich wurden Berufsgruppen wichtig, die vorher gesellschaftlich nicht sehr beachtet wurden: Krankenschwestern und Pfleger, Dienste in den Alten- und Pflegeheimen, Verkäuferinnen und Verkäufer, Reinigungskräfte, Mitarbeiter der Zustelldienste usw. Und wir haben gelernt, dass nicht steigende Aktienkurse das Zusammenleben aufrecht erhalten, sondern das einfache und oft nicht immer leichte Füreinander dasein. Systemrelevant ist das Füreinander Dasein, das ein gutes Mitein- ander ermöglicht.
Wir feiern Pfingsten - die Stunde des Heiligen Geistes. Er gibt die Kraft, verschlossene Türen zu öffnen, umzudenken und neu zu lernen, das Leben zu betrachten, zu erkennen, worauf es im Fall des Falles ankommt.

Albin Krämer, Dekan

Ich träume von einer Gemeinde,
in der einer dem anderen hilft
und in der jeder gebraucht wird.

Ich träume von einer Gemeinde,
in der für alle Platz ist,
für die Gesunden und Kranken,
für die Jugendlichen und die Alten.
Und auch für die, die nichts leisten,
weil sie müde sind und resignieren.

Ich träume von einer Gemeinde,
in der jeder mit jedem redet,
in der Konflikte fair ausgetragen werden,
in der Mutlose ein offenes Ohr finden,
in der Traurige getröstet werden
und die Einsamen Freunde finden.

Ich träume von einer Gemeinde,
in der das Evangelium so verkündet wird,
dass es den Menschen hilft zu leben,
in der Menschen von Jesus
und seiner Botschaft so begeistert sind,
dass die anderen davon erzählen
und daraus selbst leben.

In träume von einer Gemeinde,
in der die Gottesdienste Feste sind,
bei denen sich alle wohlfühlen, weil
sie Kraft bekommen für ihren Alltag,
bei denen richtige Gemeinschaft entsteht,
weil jeder mitmachen kann.

Ich glaube daran, ich träume davon.
Denn wer keinen Mut zum Träumen hat,
hat auch keine Kraft zum Kämpfen.

Søren Kierkegaard (1813 – 1855)
Dänischer Philosoph, Theologe, Schriftsteller

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